Wer ein Flipchart kaufen will, steht vor einem riesengroßen Angebot. Wenn jeder Hersteller (das sind locker über 15) nur 2 Varianten von jedem Basismodell (das sind mindestens 2) anbieten würde, kommen mal schnell 60 verschiedene Flipcharts zusammen.

Wir können Ihnen versprechen: Es sind um Welten mehr. Damit Sie in dieser Vielfalt von Flipcharts eine richtige Entscheidung treffen können, werden wir in folgendem Artikel verschiedene Merkmale und hilfreiche Tipps zum Flipchart kaufen zusammenbringen.

Die verschiedenen Flipchartmodelle

Wenn es um die Grundkonstruktion von Flipchartständern geht, gibt es 2 eindeutige Basismodelle. Erstmal gibt es die Einbeinstative mit Rollen, die öfters als „Mobiles Flipchart“ bezeichnet werden, und zweitens gibt es das klassische Dreibein-Flipchart.

Wir möchten auch das klappbare Flip Chart mit in die Basisformen aufnehmen, weil es einige davon gibt und sie sich doch in einigen Merkmalen von den mobilen und Dreibein-Flipcharts unterscheiden.

Flipchart kaufen - die unterschiedlichen Modelle

 

Im folgenden Abschnitt wird erklärt, welches Basismodell für welche Zielgruppe und Einsatzzweck geeignet ist. Dafür müssen wir ein bisschen ausschweifen und besprechen gleichzeitig schon einige relevante Merkmale von den Flipcharts.

Wenn Sie sich einen schnellen Überblick über die verschiedenen Eigenschaften, sprich auch Vor- und Nachteile von den jeweiligen Basismodellen verschaffen wollen, schauen Sie gleich unterstehende Tabelle an.

Mobiles Flipchart auf RollenMobiles Flipchart auf Rollen - Skizze

Flexibilität und Transport

Im Haus

Ein Flipchart auf Rollen hat eindeutig ein Riesenvorteil im Gegensatz zu allen anderen. Man kann es einfach von A nach B verschieben. Durch diese Eigenschaft findet man diese Art von Flipcharts ganz oft in Seminarhäusern und Konferenzräumen in Büros.

Die Flipcharts verlassen normalerweise das Haus nicht, müssen aber flexibel einsetzbar sein. Durch den Rollen können Sie das Flipchart einfach vor sich her schieben und in einen anderen Seminarraum bringen, ohne dass sie sich verrenken müssen, total außer Atem im anderen Raum ankommen oder die Kleidung in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Stellen Sie sich doch einfach folgende Szenarien vor:

  • Ihr Chef sagt 2 Minuten vor dem Meeting, er braucht noch ein Flipchart für seine Präsentation. Alle Besprechungsteilnehmer sind schon im Konferenzraum und sie müssen dort jetzt mühsam ein Flipchart aufstellen oder Sie „rollen es einfach hinein“.
  • Sie sind Trainer in einem Seminarhotel, haben alles vorbereitet und die Teilnehmer sind gleich da. Dann kommt folgende Nachricht: Sie müssen in einen anderen Seminarraum. Keine Panik, Sie nehmen ihren Moderationskoffer in die Hand, rollen das Flipchart zum anderen Raum und begrüßen in aller Ruhe 2 Minuten später Ihre Teilnehmer.
Im Raum

Diese Flexibilität muss nicht immer so extrem sein wie oben beschrieben. Es reicht auch wenn Sie das Flipchart einfach nur drehen können, damit alle Teilnehmer das geschriebene sehen können, es kurz zur Seite stellen können oder an andere Ende vom Raum, damit die Teilnehmer in Kleingruppen daran arbeiten können. Auch kurz vor die Tür oder auf die Terrasse schieben ist kein Problem.

Gewicht, Stabilität

Dadurch, dass die mobilen Flipcharts eher stationär verwendet werden, können sie massiver gebaut werden wie Flipcharts die transportiert werden müssen. Diese Eigenschaft wirkt vorteilhaft auf die Stabilität. Je schwerer das Flipchart, je stabiler es steht. Das gängige Gewicht bei mobilen Flipchartständern ist 15 bis 20kg. Da kann man sich glücklich preisen, wenn man dieses Flipchart nicht tragen muss. Treppen steigen damit ist eher unvorteilhaft.

Ein zweiter Faktor, der die Stabilität beeinflusst, ist die Abmessung der Standfläche. Einerseits soll die Standfläche groß sein, damit das Flipchart nicht umkippt. Die Bodenfläche wird bei den mobilen Flipcharts in Durchmesser angegeben und variiert von ca. 60 bis 75cm. Anderseits sollen der Fuß und die Rollen nicht stören beim Bedienen des Flipcharts. Mehr dazu unter dem Punkt „Fußform“.

Lagerung

Ein mobiles Flipchart braucht relativ viel Platz um es zu lagern. Man könnte prinzipiell bei den meisten Flipcharts mit ein paar Schrauben den Fuß und/oder die Tafel abmontieren. Dafür ist es aber nicht gedacht und deshalb stehen diese Flipcharts meistens im Raum, wo sie genutzt werden, oder werden in einem Seitenraum aufbewahrt.

Auch ein Transport im Auto ist möglich, aber nicht unbedingt empfehlenswert.

Aussehen

Hier machen sich Hersteller was das Aussehen und Design angeht, gefühlt mehr Gedanken bei den mobilen Flipcharts. Es gibt verschiedene Ausführungen von den Füßen. Abgesehen von den normalen Unterschieden in der Fußform, gibt es Füße mit Abdeckplatten oder welche die mit Lochstahl verkleidet sind.

Auch die Tafelfläche muss nicht transportbedingt gerade sein und deswegen formen die Hersteller ihre Tafeln manchmal ergonomisch rund.

Dreibein-FlipchartDreibein-Flipchart - Skizze

Flexibilität und Transport

Die Stärke eines Dreibeinflipcharts liegt in der Transportfähigkeit und dazu gehörend dem kleinen Packmaß.

Ein gängiger Nutzer dieses Flipcharts ist der freie Trainer. Anhand dieses Beispiels können wir ein paar Eigenschaften erklären. Ein freier Trainer hat meistens zuhause einen Flipchartständer, weil er oder sie zuhause das Seminar oder die Schulung vorbereitet.

Dieses Flipchart soll nicht ständig aufgebaut bleiben, damit es im Büro oder der Privatwohnung nicht rumsteht. Hier ist ein kleines Packmaß sehr vorteilhaft. Die Dreibeinflipcharts lassen sich deswegen auf der Größe von der Tafelfläche zusammenschieben. Dazu schiebt man nacheinander die 3 Beine hinter der Tafel ein und schraubt sie dort wieder fest. Hierdurch ist das Flipchart nicht nur einfach zu lagern, z.B. hinter einer Tür, unter dem Bett, sondern auch einfacher zu tragen und im Auto mitzunehmen.

Um das Transportieren von Dreibeinflipcharts noch zu vereinfachen, haben die meisten Hersteller auch Tragetaschen im Angebot.

Gewicht, Stabilität

Wie bei den mobilen Flipcharts schon erwähnt, ist Gewicht vorteilhaft für die Stabilität. Es wäre aber beim Dreibeinflipchart sehr ungünstig, die Stabilität auf diese Weise zu bekommen. Deswegen bringen Dreibeinstative fast immer weniger Gewicht auf die Waage wie Einbeinstative. Los geht es es ab ca. 6kg. Wo kommt dann die Stabilität her? Die gibt es, weil die Bodenfläche beim Dreibein größer ist wie beim Fuß der mobilen Flipcharts. Aufpassen muss man, dass das Dreibein nicht zur Stolperfalle wird. Die Füße brauchen deutlich mehr Platz wie beim mobilen Flipchart.

Aussehen

Obwohl Dreibeinflipcharts den Herstellern weniger Spielraum lassen, das Aussehen zu gestalten, gibt es doch Unterschiede in der Verarbeitung, die einen Einfluss auf das äußere Erscheinungsbild haben.

Zubehör

Damit ein Dreibeinstativ auch mobil wird vor Ort, gibt es unter anderem von Magnetoplan ein Fahrgestell für diese Art von Flipchartständer. Damit können Sie von beiden Vorteilen profitieren. Ein mobiles Stativ, das trotzdem transportabel ist.

 

 

Klappbare FlipchartsKlappflipchart - Skizze

Diese Kategorie ist nicht bei allen Herstellern vorhanden, hat aber definitiv ihre Daseinsberechtigung weil sie eine besondere Zielgruppe hat.

Klappflipcharts werden aufgestellt indem man beide U-Bügel-Füße aus einander klappt (wie beim Wäscheständer) und dann die Tafel hochschiebt.

Die Tafel kann auch ganz unten bleiben und bedient werden. Dadurch kann sie ganz einfach von Kinder und behinderte Menschen bedient werden.

Einsatzbereiche

Die unterschiedlichen Flip Chart Modelle sind für unterschiedliche Einsatzbereiche geeignet. Als Orientierung können die beiden folgenden Tabellen dienen:

 

Eigenschaft

Mobiles Flipchart auf Rollen

Dreibein Flipchart

Klappbares Flipchart

Platzsparend/kleines Packmaß

+

+

Transport mit Auto

+

+

Transport im Haus

+

+/-

Immer aufgebaut

+

Stabilität

+

+/-

Gewicht

+/-

+

Stylisch (Aussehen)

+

+/-

 

Zielgruppe

Mobiles Flipchart auf Rollen

Dreibein Flipchart

Klappbares Flipchart

Seminarhotel+  
Freie Trainer + 
Outdooreinsatz auf unebenem Boden + 
Rollstuhlfahrer  +
Schule/Kinder  +

 

Empfehlung:

Für einen Seminarraum oder Konferenzraum ist ein hochwertiges Flipchart auf Rollen die erste Wahl.

Sobald das Flipchart nicht nur innerhalb eines Gebäudes eingesetzt wird, sondern auch transportabel sein soll, ist ein Dreibeinflipchart die Alternative.

Weitere Unterscheidungsmerkmale von Flipcharts

Flipcharttafel – Schreib- und Präsentationsfläche

Tafelgröße

Es gibt bei der Flipcharttafel viele Eigenschaften. Einige sind selbstverständlich und können schnell überflogen werden, andere brauchen ein bisschen mehr Zusatzinformationen.

Das erste, was angeschaut werden muss, ist die Tafelgröße. Es gibt keine Standardgröße für die Präsentationsfläche. Die verschiedenen Hersteller haben leider auch verschiedene Größen von Flipchartpapier. Die Tafelgröße sollte selbstverständlich größer als das Flipchartpapier sein.

Wenn Sie ein Flipchart kaufen wollen, müssen Sie sich unbedingt im Vorfeld überlegen, welche Größe von Flipchart-Papier sie zukünftig nutzen wollen. Hier lohnt sich ein kurzer Blick auf die verschiedenen Größen von Flipchartpapier. Dann können Sie schauen, welche Flipcharttafeln groß genug sind dafür.

 

Nur als kleiner Ausflug ein Beispiel anhand von Franken und Legamaster Flipcharts und Papiergrößen:

Tafelgröße Flipchart Franken

Tafelgröße Flipchart Legamaster

Papier Franken

Papier Legamaster

67 x 95 (klein)67 x 102 (klein)58 x 83 (klein)65 x 98 (normal)
68 x 10568 x 10568 x 98 (normal) 
70 x 10071 x 107  
70 x 10370 x 103  
70 x 103   

 

Das kleine Flipchart von Franken kann beispielsweise nur genutzt werden mit dem kleinen Flipchartpapier von Franken. Das schmale Papier von Legamaster würde in der Breite, aber nicht in der Länge passen. Das kleine Flipchart von Legamaster ist gerade so zu schmal für das normale Flipchartpapier von Franken. Und so geht die Liste weiter, wenn man alle Hersteller und Papiergrößen berücksichtigen würde.

Empfehlung:

Wer flexibel sein will, sollte eine Tafelgröße wählen, auf die jeder Flipchartblock passt. Das bedeutet:

Breite mind. 68 cm

Länge mind. 100 cm 

Tafeloberfläche

Durch das Material der Tafeloberfläche hat ein Flipchart oft eine zweite Funktion als Whiteboard. Es kann dann mit speziellen, trocken abwischbaren Whiteboardmarkern darauf geschrieben werden. Achtung: Manche Flipchartmarker sind auch trocken abwischbar uns so für eine Whiteboard-Tafeloberfläche geeignet, aber nicht alle!

Das Whiteboard kann zusätzlich magnetisch sein. Mit Hilfe von Magneten können dann z.B. Moderationskarten an der Tafel befestigt werden.

Falls die Flipchart-Tafeloberfläche nicht beschriftbar ist, kann es sein, dass sie eine Filzoberfläche hat. Sie ist dann zusätzlich als Pinnwand einsetzbar. Filz als Unterlage für Flipchart-Papier hat den Nachteil, dass nicht mehr mit einem Kugelschreiber darauf geschrieben werden kann (zu weich), aber dafür ist das Schriftbild mit einem Flipchartmarker meistens ein schöneres, auch wenn nur noch ein einzelnes Blatt Papier auf dem Flipchartblock ist.

Die verwendeten Materialien der Tafeloberfläche könnten unterschiedlicher nicht sein: Die Bandbreite geht von lackiertem Stahl, Melamin, Emaille bis hin zu Glastafeln.

Die Präsentationsfläche ist meistens weiß, manchmal Silber.

Empfehlung:

Wenn das Flipchart auch als solches (immer in Verbindung mit Papier) verwendet werden soll, ist die Tafeloberfläche eher Geschmackssache. Die zusätzliche Verwendung als Whiteboard ist vermutlich eher aus Marketinggründen angegeben.

Der Klassiker aus lackiertem Stahl oder Emaille (hochwertiger) ist eine gute Wahl.

 

Form

Der Form der Flipcharttafel ist meistens flach. Hin und wieder haben die Hersteller sich für eine geschwungene Fläche entschieden. Diese schaut nicht nur stylischer aus, sondern soll auch die natürliche Handposition beim Schreiben unterstützen und ist deswegen ergonomisch geformt.

 

Blockhalterung für Flipchartpapierblock

Wichtig bei der Blockhalterung fürs Flipchartpapier ist, das diese einfach zu bedienen ist. In den meisten Fällen gibt es eine Blockfixierung in Form einer Klemmleiste, die hochgeklappt werden kann. Darunter sind die Papierhaken angebracht die im Idealfall verstellbar sind. Papier einhängen, Blockfixierung zuklappen und fertig. Dieses System wird oft auch Schnellwechselhalterung genannt.

Beim zweiten System dauert es länger, das Papier einzuhängen oder zu wechseln: Zur Blockfixierung befinden sich auch Papierhaken unter der Leiste, aber die Leiste muss erst weggeschraubt und danach selbstverständlich auch wieder festgeschraubt werden. Meistens hat man während des Seminars oder der Präsentation keine Zeit und Nerven dafür.

Manchmal gibt es auch exotische Papierhaltesysteme, wofür man vier Hände bräuchte um das Papier zu halten und gleichzeitig den Klemmmechanismus der Blockhalterung zu bedienen. Da ist dann die Hilfe der Teilnehmer fast notwendig und nicht unbedingt gewünscht.

Natürlich gibt es noch andere Varianten bei der Aufhängung und Fixierung vom Flipchartblock. Deswegen lohnt sich auch immer mal ein Blick auf die Montageanleitung der Hersteller. Da ist die Art der Blockhalterung im Detail meistens gut ersichtlich.

Ein bisschen Aufmerksamkeit beim Kauf schadet also nicht.

 

Eine kurze Bemerkung zu den Haken, an denen das Flipchartpapier aufgehängt wird: Teilweise sind diese lose eingehängt unter der Klemmleiste. In diesem Fall ist Vorsicht geboten, dass die Haken nicht verloren gehen. Es lohnt sich, entweder gut darauf aufzupassen oder sich gleich Ersatzhaken zuzulegen.

Empfehlung:

  1. Als Blockfixierung auf jeden Fall eine Klemmleiste, die hochgeklappt werden kann und am besten auch noch von alleine in dieser Position bleibt.
  2. Die Haken der Blockhalterung sollten fest mit dem Flipchartständer verbunden sein, verschiebbar sein und aus einem hochwertigen Material sein.

Stativ und  Höhenverstellung

Bei den Grundformen von Flipcharts haben wir schon ausführlich über Einbein- und Dreibeinstative berichtet.

Der Sockel des Flipchartständers ist oft höhenverstellbar. Eine hilfreiche Angabe ist, wie viel Verstellmöglichkeiten man hat. Es wird in der Regel angegeben, was die minimale und maximale Höhe der Oberkante des Flipcharts ist.

Wie die Höhe verstellt werden kann ist unterschiedlich:

  • Beim Dreibeinflipchart müssen alle drei Beine separat voneinander in der Höhe verstellt werden. Meistens passiert dies durch Schrauben. Dabei muss aufgepasst werden, dass die vorderen Beine gleichmäßig verstellt werden.
  • Das Einbeinstativ ist einfacher verstellbar, weil dort nur eine Schraube oder ein Hebel betätigt werden muss.
  • Bei Klappflipcharts und teilweise auch bei Einbeinstativen gibt es auch eine Verstellmöglichkeit direkt an der Tafel. Hier muss ein Knopf seitlich der Tafel umgelegt werden, die Tafel kann dann verschoben werden. Teilweise muss man mit dem Fuß dabei auf das Stativ treten. Dies gilt vor allem bei Klappflipcharts, die zu wenig Eigengewicht haben.
  • Die Technik bei mobilen Flipcharts ist auch unterschiedlich: Bei mobilen Flipcharts gibt es teilweise eine Gasdruck- oder Mechanische Feder im Sockel.

Empfehlung:

Eine komfortable Höhenverstellung ist zwar nicht unbedingt notwendig, kann allerdings die Ergonomie deutlich verbessern und so die Arbeit erleichtern.

Fußformen bei mobilen Flipcharts

Grundsätzlich gibt es die Unterteilung in Sternfuß und Rundfuß.

Ein Sternfuß hat 5 Arme, die entweder gleichmäßig verteilt sind oder etwas mehr Platz zwischen den vorderen beiden Armen haben, um eine bessere Bedienung zu ermöglichen.

Auch beim Rundfuß gibt es unterschiedliche Variationen. Es gibt es den geschlossenen Rundfuß, bei dem das Stativ mal zentral, mal asymmetrisch nach vorne angebracht worden ist. Bei einer anderen Variante ist der Sockel zentral angebracht, aber der Kreis vorne geöffnet. Weiter gibt es Rundfüße, die sichelförmig sind oder eine Abdeckung haben.

Eine Gemeinsamkeit gibt es allerdings doch: Alle verfügen über Rollen, um einfach verschoben werden zu können. Teilweise sind die Rollen über einen Stopper feststellbar.

Empfehlung:

Ob Sternfuß oder Rundfuß – das ist eher eine Designfrage. Wichtig ist die Standfestigkeit, die sich unter anderem aus dem Gewicht und der Standfläche ergibt.

Seitenarme für erweiterte Präsentationsfläche

Viele Flipcharts sind mit einen oder zwei Seitenarmen ausgestattet, die ausfahrbar, klappbar oder zum Einstecken sind.

Eine Frage die es noch zu klären gilt, ist, wie einfach das Flipchartpapier an diesen Armen zu befestigen ist. Meistens sind diese Seitenarme magnetisch, so dass ein Flipchart daran durch zwei Magnete fixiert werden kann. Manchmal gibt es spezielle Papierklemmen, die hierfür verwendet werden können. Da an den Seitenarmen normalerweise nur einzelne Seiten befestigt werden, haben sie keine eigene Blockhalterung.

Die Verwendung von Seitenarmen ist Geschmackssache. Für Präsentationen können sie sinnvoll sein, um möglichst viel direkt im Blickfeld der Zuschauer zu haben.

Einen Nachteil haben die Seitenarme allerdings: Jede Bewegung beim Schreiben auf dem Flipchart in der Mitte überträgt sich natürlich auch auf die Seitenarme und so auf das daran aufgehängt Flipchartpapier, das nicht mehr die zusätzliche Stabilität von der Tafeloberfläche hat. Das macht ein recht wackeliges Gesamtbild. Viele Trainer breiten sich daher lieber etwas mehr aus und hängen die fertigen Flipcharts im Raum auf. Dazu werden gerne Moderationswände oder alles andere, was sich findet, verwendet.

Eine sinnvolle Alternative zu Seitenarmen ist der mobile Presenter von Maul, der in folgendem Video sehr gut vorgeführt wird:

 

Empfehlung:

Die Verwendung von Seitenarmen ist Geschmackssache. Wer einen Seminarraum ausstattet, sollte lieber Flächen einplanen, an denen problemlos Flipcharts aufgehängt werden können.

Stifteablage

Die Stifeablage ist ein wichtiges Utensil, um Flipchartmarker in der Nähe der Tafeloberfläche ablegen zu können. Schauen Sie, ob eine Stifteablage vorhanden ist. Wenn ja, wie groß ist sie? Läuft sie über die ganze Breite oder ist es nur ein kleines Ablagefach?

Teilweise ist die Stifteablage höhenverstellbar oder wegklappbar. Bei Legamaster Flipcharts kann zum Beispiel die Steifteablage nach oben geklappt und so das Flipchartpapier für den Transport eingeklemmt werden.

Manchmal gibt es aus technischen Gründen unten keine Ablagemöglichkeit für Stifte, dafür ist die obere Klemmvorrichtung dann so umgebaut, dass dort Platz für Marker ist. Dies ist der Fall bei Flipcharts, die mit einer Papierrolle funktionieren. Unten läuft nämlich das Papier über die Kante nach oben.

Empfehlung:

Eine Stifteablage, die genügend Platz für die üblichen vier farblich sortierten Flipchartmarker bietet, ist obligatorisch.

Flipcharts mit besonderen Funktionen

Auch bei Flipcharts gibt es einige Sonderformen und kreativen Lösungen:

 

Flipchart-Hersteller

Es gibt einige Marken im Bereich Präsentationsmaterial. Eine Liste (ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Aussage über die Qualität) der verschiedenen Herstellern von Flipcharts folgt hier:

Legamaster, Rocada, Franken, 5star, Ultradex, Bi-office, Bi-Silque, Staples, Kerkmann, Leitz, Dahle, Maul, Nobo, Master of Boards, Office Marshall, Niceday, Office depot, …

Wir wollen uns im folgenden zuerst auf die zwei Hersteller Franken und Legamaster beschränken und beispielhaft das Sortiment darstellen.

 

Flipchart Vergleich 

Die umfangreichen und detaillierten Tabellen finden Sie auf dieser Seite:

Zu den Flipchartständer Vergleichstabellen